Erziehen im Vertrauen
Das Buch Erziehen im Vertrauen - nicht nur für Eltern

Haben Sie schon eine Entenmutter auf dem Teich gesehen, die sich umdreht und nach hinten schnattert: “Wo bleibt ihr denn! Hier geht’s lang!” Nein? Nun, wieso folgen die Entlein ihrer Mutter? Das Wissen, dass sie ohne die Mutter verloren sind, ist ihnen angeboren. Ebenso das Vertrauen der Entenmutter in ihre Kleinen. Sie weiss, dass sie alles geben ihr zu folgen. Im Unterschied dazu sind viele Eltern-Kind-Beziehungen geprägt durch ein gegenseitiges Misstrauen und durch Machtkämpfe.
Im Buch “Erziehen im Vertrauen” und an unsern Erziehungsseminaren zeigen wir einen Weg aus diesen Machtkämpfen heraus. Das gelingt erstaunlich einfach, weil es in der “Natur der Sache” liegt. Wenn sich Kinder ihren Eltern unterordnen, ist es allen wohler, denn Kinder wollen starke Eltern, an denen sie sich orientieren können. Doch aufgepasst: Fast unser ganzes Erziehungsverhalten geht von Kindern aus, die im latenten Widerstand leben, die nur unter mehr oder weniger grossem Druck gehorsam sind. Es geht von Kindern aus, die man laufend beeinflussen muss, damit sie sich korrekt benehmen. Das Zusammenleben im Join-up ermöglicht - und erfordert - einen andern Umgang mit unsern Kindern, einen Umgang, der geprägt ist von von gegenseitigem Vertrauen und Respekt.
Vertrauens-Schule
Vertrauensschule - Der vertrauenspädagogische Weg in der Schule

So heisst das neue Buch, das ich im Eigenverlag habe drucken lassen. Es richtet sich an Leute, die in der Schule Vertrauenspädagogik umsetzen wollen. Sehr viele Passagen sind aber auch leicht auf alle andern Situationen zu übertragen, wo Menschen Kinder führen wollen bzw. sollen, die nicht ihre eigenen sind, Sonntagschulhelfer oder Sozialpädagogen, Jungscharleiter oder Babysitter.
Die Situation ist hier ein bisschen anders als in der Familie, da es zwischen Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften keine Bindungskräfte gibt, die man mit den familiären vergleichen könnte. Aber auch in der Schule kann man Join-ups erreichen. Es ist gar nicht so schwer, schwerer ist es, im Join-up zu bleiben, genau wie in der Familie.
Das Material, das ich im Buch erwähne, findet sich links auf dem Download-Mindmap.